Die Wirkung von Creatin
Seit Jahren wächst die Supplementindustrie und hört nicht mehr auf zu wachsen. Vorzeigeprodukt und gleichzeitig auch unter Trainierenden das beliebteste Produkt ist Creatin. Creatin gibt es in unterschiedlichen Formen. Unter anderem sind Mischprodukte erhältlich, die neben Creatin noch eine Kohlenhydratmatrix enthalten oder auch Creatin Monohydrat. Das Creatin Monohydrat ist die am weitesten verbreitete Creatinart. Diese ist sowohl bei Bodybuildern als auch bei Sprintern beliebt. Creatin bewirkt Leistungssteigerungen und kann auch die Regeneration fördern. Doch was Creatin wirklich bewirkt, wissen die wenigsten.
Creatin kommt in den Muskeln von Grund auf vor, jedoch in geringer Dosierung. Creatin kommt auch in der normalen Nahrung vor, was für den normalen Mensch auch reicht. Als Nahrungsergänzung eingesetzt, versucht man mit einer Loadingphase, anfangs die Creatinspeicher zu füllen, um diese nachher nur noch erhalten zu müssen. Um neue Energieträger, genannt ATP, herzustellen benötigen die Muskeln das Kreatin. Daher hat jeder normale Mensch einen täglichen Kreatinverbrauch von zwei bis vier Gramm täglich. Durch den erhöhten Creatingehalt kann der Körper länger die Creatinspeicher ausschöpfen und mehr ATP synthetisieren, was mit mehr Energie gleichzusetzen ist.
Nebenwirkungen von Creatin
Nebenwirkungen von Creatin können Blähungen oder Durchfall sein, jedoch sind diese je nach Person unterschiedlich stark ausgeprägt. Bei hoher Einnahmemenge von Creatin und einer verhältnismäßig geringen Wasserzufuhr, kann Creatin auch die Nieren schädigen. Daher gilt für jeden der es konsumiert, am Tag mindesten vier Liter Wasser zu trinken. Jedoch wirkt Creatin nicht bei jedem Athleten, da es Responder und Non-Responder gibt. Eine Möglichkeit, warum es Non-Responder gibt, ist, dass diese schon das Kreatinlimit in ihren Muskeln erreicht haben und eine zusätzliche Unterstützung nichts bringt. Da Kreatin hauptsächlich über Fleisch aufgenommen wird, sollten Vegetarier oder Veganer gute Responder für Creatin sein, da ihre Speicher selten gefüllt sind.